FPS Rechner
Berechne Frames pro Sekunde, Frametimes, Dropped-Frame-Rate und Playback-Dauer für Spiele, Benchmarks, Screencasts, Videoschnitt und Livestreams. Der Rechner übersetzt technische Werte in klare Hinweise, damit du sofort erkennst, ob dein Setup flüssig wirkt oder ob Aufnahme, Encoder oder Monitor die Bewegung ausbremsen.
FPS und Frametimes berechnen
Gib entweder eine bekannte FPS-Zahl oder die Anzahl der gerenderten Frames über eine Messdauer ein. Du kannst zusätzlich Dropped Frames, Ziel-FPS und Renderzeit eintragen. So siehst du nicht nur einen Durchschnitt, sondern auch, wie stabil die Wiedergabe für Zuschauerinnen und Zuschauer wirken kann.
Dein FPS-Ergebnis
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Zeig Gameplay erst dann live, wenn es sich auch flüssig anfühlt.
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Was FPS wirklich aussagen
FPS steht für Frames per Second, also Bilder pro Sekunde. Ein höherer Wert kann Bewegung klarer darstellen, aber er allein garantiert kein sauberes Gefühl. Viele Spieler in Deutschland kennen das Problem: Der Benchmark zeigt eine beeindruckende Zahl, trotzdem wirken Kameraschwenks unruhig. Der Grund liegt häufig in schwankenden Frametimes. Wenn einzelne Frames deutlich länger brauchen als andere, entsteht ein sichtbares Ruckeln, obwohl der Durchschnitt gut aussieht.
Für Gaming bedeutet das: 60 FPS sind ein solider Standard, 120 oder 144 FPS fühlen sich auf passenden Monitoren deutlich direkter an, und 240 FPS sind vor allem für kompetitive Shooter interessant. Für Video und Streaming ist die Frage etwas anders. Ein Stream mit 60 FPS sieht bei schnellen Bewegungen sauberer aus, benötigt aber mehr Bitrate und eine stabilere Upload-Verbindung. Ein Talk-Format, Tutorial oder ruhiges Desktop-Video kann mit 30 FPS absolut professionell wirken, solange Audio, Licht und Inhalt stimmen.
Der Rechner hilft dir deshalb, FPS nicht isoliert zu betrachten. Die Frame Time in Millisekunden zeigt, wie viel Zeit pro Bild zur Verfügung steht. Bei 60 FPS sind es rund 16,7 ms, bei 120 FPS nur 8,3 ms. Je kleiner dieses Fenster wird, desto stärker muss das System liefern. Wenn GPU, CPU, Encoder oder Aufnahmeprogramm überlastet sind, steigen Dropped Frames oder unregelmäßige Framezeiten. Für Livestreams ist das besonders kritisch, weil Zuschauerinnen und Zuschauer Verzögerungen, Artefakte und Ruckler sehr schnell bemerken.
Für Spiele
Nutze FPS und Dropped-Rate zusammen. Ein Spiel kann schnell sein, aber die Aufnahme kann trotzdem Frames verlieren.
Für Videoschnitt
Vergleiche Aufnahme-FPS mit Export-FPS. Slow Motion wird nur sauber, wenn genug echte Frames vorhanden sind.
Für Streams
Stabile 60 FPS sind meist wertvoller als schwankende 120 FPS, wenn dein Publikum live zusieht.
FPS-Richtwerte im Vergleich
| FPS | Frame Time | Typische Nutzung | Worauf du achten solltest |
|---|---|---|---|
| 24 FPS | 41,7 ms | Kino-Look, Filmexport, ruhige Clips | Für Gaming und schnelle UI-Bewegung meist zu träge. |
| 30 FPS | 33,3 ms | Tutorials, Talk, einfache Streams, mobile Clips | Sauber, wenn keine schnellen Kameraschwenks dominieren. |
| 60 FPS | 16,7 ms | Gaming, Sport, Livestreams, Bildschirmaufnahme | Sehr guter Standard für sichtbare Bewegung und Plattformkompatibilität. |
| 120 FPS | 8,3 ms | High-Refresh-Gaming, Slow Motion, reaktionsschnelle Titel | Nur sinnvoll, wenn Display, Hardware und Capture mithalten. |
| 240 FPS | 4,2 ms | E-Sport, Aim-Training, sehr schnelle Reaktionen | Hoher Hardwarebedarf, echte Stabilität ist wichtiger als Marketingwert. |
So nutzt du den FPS Rechner sinnvoll
Beginne mit einer realen Messung statt mit Wunschwerten. Wenn du ein Spiel testest, wähle eine Szene, die deinem echten Spielalltag ähnelt: Rauch, Effekte, viele Gegner, schnelle Drehungen und Voice-Chat im Hintergrund. Wenn du einen Stream planst, starte OBS oder dein Aufnahmeprogramm bereits während der Messung. Viele Setups sehen im Spiel gut aus, verlieren aber Frames, sobald Encoder, Browserquellen, Alerts und Chat gleichzeitig laufen.
Betrachte danach die Dropped-Frame-Rate. Eine kleine Zahl ist nicht automatisch dramatisch, aber sie zeigt, dass etwas im Ablauf nicht konstant bleibt. Bei längeren Livestreams können kleine Instabilitäten größer wirken, weil sie sich über Stunden wiederholen. Wenn du für ein Event, ein Turnier oder eine bezahlte Produktion streamst, solltest du mit konservativen Einstellungen arbeiten. Reduziere zuerst die Auflösung oder die FPS, bevor du die Audioqualität verschlechterst. Zuschauer verzeihen ein etwas weicheres Bild eher als knacksenden Ton.
Für Creator ist der FPS-Wert außerdem Teil der Gesamtwirkung. Saubere Bewegung, gute Beleuchtung, verständlicher Ton und ein klarer Ablauf greifen ineinander. Wenn du regelmäßig live gehst, lohnt sich eine feste Test-Routine: einmal Spiel oder Szene wählen, einmal Aufnahme prüfen, einmal Stream-Vorschau ansehen und einmal den Rechner mit den echten Zahlen füttern. So entsteht mit der Zeit ein Gefühl dafür, welche Einstellungen zuverlässig funktionieren und welche nur in kurzen Tests gut aussehen.
Häufige Fragen
Wie berechnet man FPS aus Frames und Sekunden?
Du teilst die Anzahl der gerenderten Frames durch die Messdauer in Sekunden. 3600 Frames in 60 Sekunden ergeben 60 FPS. Der Rechner macht diese Umrechnung automatisch und zeigt zusätzlich die Frame Time an.
Sind 60 FPS für Livestreams in Deutschland genug?
Ja, 60 FPS sind für Gaming-Streams, Sport und schnelle Bewegungen ein sehr guter Standard. Wichtig ist, dass die Upload-Verbindung, Bitrate und Hardware stabil bleiben. Ein ruhiger Stream mit 60 FPS wirkt besser als ein schwankender Stream mit höheren Spitzenwerten.
Was ist wichtiger: FPS oder Frame Time?
Beides gehört zusammen. FPS ist der Durchschnitt, Frame Time zeigt die Zeit pro Bild. Wenn Frametimes stark schwanken, kann ein Spiel trotz hoher FPS ruckeln. Deshalb bewertet der Rechner beide Signale.
Warum sind Dropped Frames beim Streaming so problematisch?
Dropped Frames bedeuten, dass Bilder nicht sauber gesendet oder aufgenommen wurden. Im Livestream sehen Zuschauer dann Ruckler, Sprünge oder unsaubere Bewegung. Bei Aufnahmen fehlen diese Frames dauerhaft.
Welche FPS brauche ich für Slow Motion?
Für saubere Slow Motion solltest du mit mehr FPS aufnehmen, als du später abspielst. 120 FPS auf 60 FPS ergeben etwa halbe Geschwindigkeit, 120 FPS auf 30 FPS etwa ein Viertel der Geschwindigkeit.
